5. Türchen

 

5. Dezember

 

Johanniskraut

Das Johanniskraut gehört zu den vielseitigsten Heilpflanzen.

An Bedeutung hat es in den letzten Jahren bei der Behandlung von Depressionen gewonnen. Als Stimmungsaufheller ist Johanniskraut vielen synthetischen Psychopharmaka ebenbürtig.

Sein Vorteil: Es ist, ausser einer erhöhten Sonnenempfindlichkeit, frei von Nebenwirkungen

 

Erste Erfolge stellen sich nach 2 - 3 Wochen ein. Johanniskraut ist hilfreich bei depressiver Verstimmung,  nervöser Unruhe, Angstzuständen und Schlafstörungen. In der Volksmedizin wird das Öl bei nervösen Magenbeschwerden, Verdauungsstörungen und Magen-Darm-Katarrhen eingesetzt. Äusserlich wirkt es bei Verletzungen und Muskelschmerzen entzündungshemmend. Zusätzlich wirkt Johanniskraut lindernd bei Migräne, Wetterfühligkeit, Rheuma und Gicht.

 

Teeaufguß

1 - 2 TL fein zerschnittenes Johanniskraut (aus der Apotheke) mit 1/4l kochendem Wasser übergießen, 10 Min ziehen lassen und abseihen. 2 - 3 mal täglich 1 Tasse Tee trinken.

 

Tinktur

20 g Johanniskraut mit 100 g Weingeist (70%ig) ansetzen, nach 10 Tagen filtern und 2 - 3 mal täglich 5 - 10 Tropfen einnehmen

 

Fertigpräparate

Johanniskraut gibt es zur äußerlichen und innerlichen Anwendung in Form von Tropfen, Tabletten und Tinkturen mit sehr unterschiedlichem Wirkstoffgehalt. Fragen Sie dazu Ihren Apotherker/in.

 

Flüssigextrakt

3 mal täglich, bei Bedarf über einige Wochen, 5 - 10 Tropfen einnehmen.

 

 

Ich wünschen allen Lesern eine gesunde Adventszeit

 

Marion

Kommentar schreiben

Kommentare: 0